Auf einen Kaffee mit

Robert Mende, Geschäftsleitung und Inhaber von DESIGNERDOCK

DESIGNERDOCK ist die erfolgreichste Personalvermittlung für die Werbe- und Kommunikationsbranche im deutschsprachigen Raum – mit Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt a.M., Hamburg, München, Stuttgart, Wien und Zürich.

Mehr als 3.000 namhafte Werbe- und Multimediaagenturen, Designbüros, große und mittelständische Unternehmen vertrauen auf das Know-How der 45 branchenerfahrenen Personalberater. Mit 20 Jahren Erfahrung am Markt, vermitteln DESIGNERDOCK Berater passgenaue Mitarbeiter aus einem Pool von 40.000 freiberuflichen und festangestellten Kandidaten. Hier sind unsere 5 total wichtigen Fragen an Robert:

1. Was machst Du/designerdock eigentlich den lieben, langen Tag?

Tja, das frage ich mich auch immer wieder. Der Tag geht manchmal so schnell rum, dass ich erschrocken auf die Uhr schaue und schon ist es wieder halb Sieben…

Im Grunde teilt sich unsere tägliche Arbeit in 2 Bereiche: Kandidaten und Auftraggeber. Mindestens die Hälfte des Tages verbringen wir damit, Profis und solche die es werden wollen persönlich kennen lernen, mit Ihnen über Ihre Mappen, Lebensläufe und ihre Erwartungen zu sprechen. Manchmal können wir dabei auch ein bisschen beraten oder Anregungen geben, welcher nächste Schritt vielleicht der richtige sein könnte. 

Die andere Hälfte des Tages verbringen wir im Kontakt mit unsere Kunden. Agenturen oder andere Unternehmen also, die unsere Hilfe bei der Personalsuche in Anspruch nehmen wollen. Wir klären die Anforderungen an die gesuchten Positionen und alle wichtigen Details, damit wir möglichst schnell und treffsicher die richtigen Leute finden können. 

Aus unserer Datenbank entsteht dann eine Shortlist von potentiellen Kandidaten, mit denen wir dann wiederum in´s Gespräch kommen und gemeinsam heraus finden, ob die Position interessant für sie ist. Im nächsten Schritt stellen wir die Profile der interessierten Kandidaten dann unseren Kunden vor und begleiten den Prozess, der dann hoffentlich zu einer Zusammenarbeit führt. 

2. Was könnt Ihr für Studenten der Hamburger Akademie tun?

Es gibt wahrscheinlich nur wenig andere Gesprächspartner, die einen vergleichbaren Überblick über den relevanten Arbeitsmarkt für Kreative haben wie wir. Auf dieser Basis können wir Talente, Mappen und Lebensläufe gut einschätzen und oft Verbindungen zu potentiellen Arbeitgebern herstellen, auf die man ohne unsere Hilfe vielleicht gar nicht gekommen wäre.

Aber es geht in unserem Kontakt zu den Kreativen oft nicht nur um konkrete Positionen, die aktuell zu besetzen sind. Wir versuchen auch immer wieder dabei zu helfen, sich in die für jeden persönlich richtige Richtung zu entwickeln. Fragen zu stellen, Anregungen und Hilfestellungen zu geben damit sich die Talente in unserer manchmal schwer zu überschauenden Branche gut entwicklen können und die richtigen Aufgaben und Umgebungen finden.

3. Welche Skills sind Euch bei der Vermittlung von Junioren besonders wichtig?

Kreativität, Talent, Motivation, Begeisterung, Durchhaltevermögen, Disziplin, Offenheit, Kommunikationsfähigkeit, Interesse an Innovationen und Entwicklungen, Teamfähigkeit - ganz normale, perfekte Menschen eben. 

4. Ist Euch eine solide Ausbildung bei den Kreativen wichtig?

Eher ja. Natürlich gibt es auch Talente, die einfach schon viel mitbringen und auf der Überholspur in die Branchen kommen, aber eine solide Ausbildung ist für die übrigen 95% schon empfehlenswert. Ob es später auch noch eine weitere Qualifikation sein soll, muss man nicht sofort entscheiden. Dazu kann man sicher erst mal einige Zeit in der Branche umsehen und dann entscheiden, welcher Input einem weiter hilft. 

5. Wie schätzt Du im Moment den Markt für den kreativen Nachwuchs ein?

Richtig gut. Die Branche hat sich in den letzten Jahren sehr verändert und ist vom Arbeitgeber- zum Arbeitnehmer-Markt geworden. Das heisst, dass es für Agenturen immer wichtiger wird, die richtigen Leute früh zu finden und langfristig an sich zu binden. Diese Entwicklung verschiebt die Gewichte auf dem relevanten Arbeitsmarkt in Richtung der Arbeitnehmer. Das heisst nicht, dass die Arbeit in der Branche nicht anspruchsvoll, intensiv und herausfordernd bleibt. Wer sich in Unternehmenskulturen grundsätzlich nicht wohl fühlt, in denen es auch um Wettbewerb, Spitzenleistungen und herausfordernde Aufgaben geht, der wird auch in Zukunft in der Kommunikationsbranche nicht unbedingt glücklich. 

Kreative Köpfe, die sich in solchen Umgebungen wohl fühlen, werden aber im Moment mehr denn je gesucht. Und wir sind sicher, dass sich die Rahmenbedingungen und die Wertschätzung positiv entwickelt hat und weiter entwicklen wird.

Vielen Dank Robert, dass Du Dir die Zeit genommen hast, mit uns ein bisschen aus Deinem Nähkästchen zu plaudern. Im November kommst Du uns in der Akademie besuchen, erzählst  uns noch ein bisschen mehr von designerdock und berätst unsere Studenten zum Thema Mappe, Bewerbung, Vorstellungsgespräch, ect..  Wir freuen uns auf Dich ... und wer es bis November nicht mehr ohne Robert aushält, schaut einfach mal bei designerdock online vorbei:

www.designerdock.com.